Zieleinfahrt in Banjul

Wir haben es geschafft, die letzte Etappe hatte es allerdings nochmal in sich. Nach einigen Kilometern Fahrt kurz vor der Grenze zu Gambia kam die Meldung, Fähre Nummer 3 hat sich irgendwo im Gambia River festgefahren…

Es wurde also schnell umdisponiert, die Fahrt ging ein gutes Stück weiter nach Farafenni, wo der Fluß etwas schmaler ist und die Fähre durchgehend fährt. Am Ende des Tages wurden dann aus den im Roadbook angegebenen 500 km irgendwas zwischen 700 und 800 km (davon einige feinstes Waschbrett und Schlaglochbingo) und wir trafen pünktlich Nachts um 1:00 Uhr zur Begrüßungsfeier im Blue Kitchen ein.

Mit straffem Programm ging es an den Folgetagen bereits weiter, es wurden Hilfsprojekte besichtigt und Spendengüter übergeben. Gestern erfolgte auch schon die Versteigerung, wo „Der Gerät“ für 83.000 Dalasi (ca. 2000€) seinen Besitzer wechselte. Insgesamt erzielte die Versteigerung einen Gesamtwert von rund 98.000€, welche nun von der Dresden-Banjul-Organisation zur Unterstützung sozialer Projekte genutzt werden können. Bilder der Versteigerung und dem ganzen Drumherum folgen, das Problem mit dem Kartenleser besteht leider immer noch.

Letzte Etappe St. Louis – Banjul

Gestern war nochmal Ruhetag in St. Louis, jetzt startet unsere letzte Etappe zum Zielort nach Banjul. Die letzten 500 km sollte „Der Gerät“ problemlos abspulen, wie man hört kann man sich hier in Afrika allerdings nicht sicher sein ob alle Fähren fahren, ob alle Fahrzeuge draufpassen und ob die Fähre es aus eigener Kraft ans andere Ufer schafft. Wollen wir mal hoffen das wir heute Abend erfolgreich in Banjul ankommen.